Ich möchte gern wissen, ob Frau Krsitina Schröder (z.Zt. Familienministerin) den Unterschied kennt – zwischen Patriotismus, Partypatriotismus und Eventsucht.
Die Bundesfamilienministerin wünscht eine Fortdauer des anlässlich der Fußball-WM erstarkenden Nationalismus in der deutschen Bevölkerung. Das “Schöne an der Weltmeisterschaft” sehe sie vor allem darin, “dass ein unverkrampfter Patriotismus möglich” sei, erklärt Kristina Schröder im Hinblick auf die dominierende Präsenz von Deutschlandfahnen aller Art in der Öffentlichkeit. Sie hoffe nun, dass “dieses Gefühl auch über die WM hinaus” bestehen bleibe. Die Äußerungen der Ministerin werden von einem Konsens nicht nur der Berliner Politik, sondern auch sämtlicher deutscher Massenmedien inklusive ihrer liberalen Segmente getragen, in denen die Identifikation mit der deutschen Mannschaft und eine negative Abgrenzung gegenüber Teams aus anderen Staaten mittlerweile zum guten Ton gehören – missbilligendes Unverständnis gegenüber kritischen Positionen immer häufiger eingeschlossen.
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Wie Bundesfamilienministerin Kristina Schröder in einem aktuellen Presseinterview erklärt, hoffe sie, dass der anlässlich der Fußball-WM in der deutschen Bevölkerung erstarkende Nationalismus “auch über die WM hinaus” Bestand habe.
Ja, das wünschen sich viele in der Regierung. Aber woran werden die Partypatrioten nach der WM Spass haben – am Sparpaket, an höheren Krankenkassenbeiträgen? Auf nach Berlin – mit den Vuvuzelas und vor dem Reichstag kräftig blasen, tagelang, wochenlang ….