Die 43jährige Iranerin Sakineh Mohammadi Ashtiani, Mutter von zwei Kindern, soll wegen angeblichem Ehebruch gesteinigt werden. Führende westliche Politiker setzten sich in den letzten Wochen für Ashtiani ein. Der brasilianische Präsident da Silva bot ihr Asyl an und fragte beim iranischen Präsidenten Ahmadinejad um Erlaubnis zur Ausreise Ashtianis an. Aufgrund des internationalen Drucks wurde der Exekutionstermin im Juli abgesagt. Doch Ashtiani schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

Die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, Mina Ahadi, die die Protestaktionen koordiniert, hat als Sprecherin der »Internationalen Kampagne gegen Steinigung« für den 28. August zu einem Aktionstag »100 Städte gegen Steinigung« aufgerufen. In Deutschland sind Aktionen in Berlin, Bremen, Darmstadt, Dortmund, Köln, Giessen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Leipzig, Mainz, Mönchengladbach, München, Paderborn, Ulm und Zwickau geplant – mehr siehe hier auf der Homepage der Aktion.



