»Grüne wollen Feminismus 2.0« – unter dieser Überschrift schreibt SIMONE SCHMOLLACK in der TAZ zur Debatte junger »grüner Frauen« zur Frauenquote (insbesondere in der Wirtschaft). Das Grundlagenpapier zur Debatte: »Feminismus: Ein Update.«
Die Grünen treiben die Diskussion um die Quote voran. Am Wochenende will der Bundesfrauenrat der Partei ein Papier debattieren, das mit “Feminismus: Ein Update” überschrieben ist und in dem die Quote eine besondere Rolle spielt.
Darüber hinaus will Fraktionsvorsitzende Renate Künast in der kommenden Woche ein grünes Modell vorstellen, das sich an der Quoten-Regelung in Norwegen orientiert. Dort müssen Unternehmen seit 2006 damit rechnen, aufgelöst zu werden, wenn sie nicht dafür sorgen, dass Spitzenpositionen zu 40 Prozent mit Frauen besetzt sind.
Interessant, dass es einen «Bundesfrauenrat« gibt. Zu »Männer« findet sich auf der Seite »Alle Themen von A bis Z« nichts: Familie, Frauenpolitik, Jugendpolitik, Kinder, Lesben, Schwule, Tierschutz findet sich dort als Thema – aber keine »Männer« oder »Männerpolitik«? Sollte es nicht auch einen »Männerrat« geben – oder sind die Männer in den Themen Familie, Jugendpolitik, Kinder, Schwule, Tierschutz umfassend und ausreichend berücksichtigt?