Horst Seehofer musste mal wieder klar machen, wo die CSU steht – nämlich rechts. Diese Position hat F. J. Strauß schon seinerzeit fest für die CSU reklamiert.

Grafik: Frank Kopperschläger (kopperschlaeger.net), creative commons – Lizenz
Im Magazin “Focus” sagte Seehofer, die Integrationsfähigkeit von Zuwanderern hänge auch von ihrer Herkunft ab. “Es ist doch klar, dass sich Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen wie aus der Türkei und arabischen Ländern insgesamt schwerer tun. Daraus ziehe ich auf jeden Fall den Schluss, dass wir keine zusätzliche Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen brauchen.”
Dann hätte er eigentlich auch gegen die Migration der Russlanddeutschen und Siebenbürger Schwaben sein müssen. Denn das waren durchaus andere Kulturkreise – oder gehörten die Ideologien der Sowjetunion und Ceaușescu-Rumäniens zu Deutschland?
Wahrscheinlich wird Herr Seehofer auch an Bayern München herantreten und die Trennung von Altintop verlangen. In Bayern lässt er sämtliche Döner-Imbisse schliessen.
Vielleicht gibt es auch noch andere Kulturkreise, die Herr Seehofer ablehnt? Vielleicht Sachsen-Anhalt, Saarland, NRW, Mecklenburg-Vorpommern …..
[...] er mit der »Kulturkreisprovokation« eine Klientel bedient hat, ist jetzt die nächste dran. Jetzt nimmt er sich die »Rente mit 67« vor – [...]
[...] Migrant, aus einem anderen Kulturkreis, kommt nach Deutschland. Er selbst empfindet es eigentlich garnicht so, er hat noch nie [...]