Die Laufzeit der Atomkraftwerke verlängern, aber keine Lösung für die Behandlung/Lagerung des Atommülls – ist das verantwortliche Politik? Wohl nicht!!
Voraussichtlich am 17. Dezember will Umweltminister Röttgen sechs Castoren mit hochradioaktivem Atommüll aus dem nordrhein-westfälischen Zwischenlager Ahaus auf eine 4.000 Kilometer lange Reise schicken – in den russischen Atomkomplex Majak. Ein skandalöser Plan: Auf Grund des katastrophalen Umgangs mit Strahlenmüll gilt Majak als der am stärksten radioaktiv verseuchte Ort der Welt. Menschen sterben an Krebserkrankungen und Kinder werden mit genetischen Defekten geboren.
In den nächsten Tagen entscheidet Röttgen über die Ausfuhrgenehmigung. Aus den Bundesländern schlägt ihm schon heftiger Widerstand entgegen: Bremen und Hamburg wollen den Atommüll nicht über ihre Häfen verschiffen lassen und auch die NRW-Landregierung sperrt sich. Jetzt müssen auch wir Bürger/innen dagegen aktiv werden, dass deutscher Atommüll nach Russland verschachert wird. Bis Ende der Woche will campact.de mindestens 50.000 Unterschriften unter einem Eil-Appell sammeln.
Mach mit – unterzeichne hier.
