China bohrt in Norwegen nach Öl

Geld stinkt nicht, sagt der Volksmund oder auch: »Erst kommt das Fressen und dann die Moral!«, wie Brecht sagt.

Trotz aller Proteste gegen die Vergabe des Friedensnobelpreises an den Dissidenten Liu Xiaobo hat das staatliche chinesische Unternehmen Oilfield Services einen Vertrag mit dem norwegischen Konzern Statoil über Ölbohrungen in der Nordsee unterzeichnet.
Das Abkommen sei am 9. Dezember geschlossen, hiess es am Dienstag auf der Website von China Oilfield Services. Am 10. Dezember fand in Oslo die Verleihung des Friedensnobelpreises statt, den der inhaftierte Liu nicht entgegennehmen konnte.

Via NZZ

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