Der Kampf gegen Faschismus und Nazis ist nach wie vor wichtig, wie sich gerade wieder zeigt.
Die Beschäftigung und Verarbeitung dieses Kapitels deutscher Vergangenheit und Gegenwart ist und war unbeliebt, wie auch der Film über den Juristen Fritz Bauer zeigt, mit dem das ueber Mut Filmfestival in Bonn heute startet.

„Nichts gehört der Vergangenheit an. Alles ist Gegenwart und kann wieder Zukunft werden“. Dieses Zitat spiegelt am besten wider, was den Juristen Fritz Bauer in den 1950er und 1960er Jahren bei der juristischen Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in Deutschland antreibt. Für ihn spielte die Justiz eine entscheidende Rolle beim Wiederaufbau der Demokratie. Als Generalstaatsanwalt rehabilitierte er die Widerstandskämpfer vom 20. Juli 1944 und initiierte den Frankfurter Auschwitzprozess. In der Bundesrepublik löste Bauer damit erstmals eine breite öffentliche Diskussion über den Holocaust aus.
Es scheint so, als ob wir wieder einen Fritz Bauer benötigen!