Blätter – Heft Februar 2012

Die aktuellen Februar-»Blätter« sind erschienen.

Aus dem Inhalt:

Die Schuhe des Präsidenten
von Friedrich Schorlemmer

Ein Bundespräsident soll bürgernah sein, sich aber nicht gemein machen. Er soll über den Dingen stehen, aber nicht abgehoben wirken. Denn das Amt trägt ihn nur bedingt. Im Wesentlichen trägt er mit seinem öffentlichen Auftreten das Amt. Christian Wulff hat offenbar nichts gemacht, was strafrechtlich relevant wäre.

Blätter Februar 2012

Der Fall Wulff: Von der Präsidenten- zur Parteiendämmerung
von Albrecht von Lucke

Als hätte Deutschland, als hätte Europa nicht genug Probleme, wird uns seit Jahresanfang ein Stück wie aus dem Tollhaus vorgeführt. Im Mittelpunkt: ein offensichtlich mit seinem Amt völlig überforderter Bundespräsident.

Links = sozialistisch?
von Philippe Van Parijs

Mit der Wirtschafts- und Finanzkrise wächst das Interesse an der Linken als politischer Richtung und Bewegung. In früheren Beiträgen haben Klaus Lederer, Elmar Altvater und Benjamin Mikfeld skizziert, wie eine freiheitliche Linke heute auszusehen hätte („Blätter“, 1, 2 und 8/2011).

Guttenberg oder der „Sieg der Wissenschaft“?
von Andreas Fischer-Lescano

Ein Jahr nach Beginn des schnellen Falls des Karl-Theodor zu Guttenberg schien es uns geboten, einen der größten Skandale der „Berliner Republik“ zu bilanzieren. War Guttenbergs Fall tatsächlich jener „Sieg der Wissenschaft“ über die Politik, als der er gefeiert wurde?

Zur kompletten >>> Inhaltsübersicht

Abgelegt in Medien

Schlagworte:

Permalink kommentieren

Blätter – Heft Januar 2012 auf dem Gabentisch

Die aktuellen Januar-»Blätter« sind erschienen, liegen somit quasi auf dem Gabentisch!

Cover Blaetter 01/2012

Aus dem Inhalt:

Occupy am Scheideweg
von Steffen Vogel
Nach den Großdemonstrationen in Spanien, Israel und den USA regt sich seit Mitte Oktober auch in Deutschland der Protest. Die hiesige Occupy-Bewegung wendet sich gegen die Unterhöhlung der Demokratie und fordert mehr soziale Gerechtigkeit.

Die Quellen des Hasses
von David Begrich
Als der westdeutsche Neonaziführer Michael Kühnen im Frühjahr 1990 über einen kleinen Grenzübergang in Thüringen in die im Untergang begriffene DDR einreiste, trug er ein Dokument bei sich, dass unter dem großspurigen und historisch anspielungsreichen Titel „Generalplan Ost“ den Aufbau neonazistischer Gruppen auf dem Gebiet der DDR vorsah.

Klima vs. Kapitalismus
von Naomi Klein
Ein Herr aus der vierten Sitzreihe meldet sich zu Wort. Er stellt sich als Richard Rothschild vor. Landrat in Carroll County (Maryland) wolle er werden, teilt der Mann mit. Ihm sei nämlich klar geworden, dass die Bekämpfung der Erderwärmung in Wahrheit „einen Angriff auf den amerikanischen Mittelschicht-Kapitalismus“ darstelle.

Die gnadenlose Euro-Logik
von Hubert Zimmermann
In den letzten Wochen wurde eine neue Eskalationsstufe in der Eurokrise erreicht. Das bisher Undenkbare ist jetzt vorstellbar: der Zusammenbruch des Euro. Seit nunmehr zwei Jahren sind alle Bemühungen gescheitert, diese Krise zu bewältigen. Wie konnte Europa in einen Zustand derartiger Hilflosigkeit geraten?

Zur kompletten >>> Inhaltsübersicht

Abgelegt in Medien

Schlagworte:

Permalink kommentieren

Transformation der Demokratie schreitet munter voran

Albrecht von Lucke bei »Blätter für deutsche und internationale Politik«:

Die Transformation der Demokratie schreitet derweil munter voran. In jedem Falle wächst – auch durch das Versagen vieler Parteien – die Sehnsucht nach Führung. Bei dieser Gelegenheit sollte man sich daran erinnern, dass die Demokratie im Süden Europas – auch wenn sie alte Wurzeln hat – in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts keineswegs fest verankert war. Das betrifft das Regime der Obristen in Griechenland (bis 1974), die Franco-Diktatur in Spanien (bis 1975), aber auch das Salazar-Regime in Portugal (bis zur Nelkenrevolution 1974). Salazars Estado Novo, sein „Neuer Staat“ der Experten, wurde in erster Linie mit dem Bedürfnis nach wirtschaftlicher Stabilität legitimiert. Auch damals waren es die ökonomischen Sachzwänge, die nach einer Regierung aus „Technikern“ verlangten. Ohne die Entmachtung der Märkte und die Wiederherstellung des Primats der Politik werden die Europäer ihre demokratische Souveränität daher nicht wiedererlangen. Souverän im demokratischen Sinne ist heute nicht der, der über den Ausnahmezustand entscheidet, sondern jener, der den herrschenden Ausnahmezustand beendet.

Schubladen

Archiv

Blog-Kalender

Februar 2012
M D M D F S S
« Jan    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  

Tweets


Follow @HViator

Read the Printed Word!

Read the Printed Word!

Weltbevölkerung

Adfree